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Bericht über Waffelbackaktion der 6. Klasse - Im Spiegel der Presse

Wir backen Waffeln für die Schule in Bisidimo
(ein Bericht von Schülern der Klasse 6d)


Im November besuchte uns Frau Hisch vom DAHW. Sie hatte 16 Jahre in Afrika gelebt - in Tansania und in Äthiopien. Recht lange war sie in Bisidomo und deshalb konnte sie uns viel erzählen, wie die Menschen dort leben. Sie klärte uns über die schreckliche Krankheit Lepra auf und sagte, dass sie heilbar sei. Zur Veranschaulichung zeigte sie uns viele Dias. Wir sahen, wie man Lepra erkennen kann und wie Leprakranken geholfen werden kann. Wir sahen, wie die Kinder dort gekleidet sind, wie sie spielen und wie ihre Schule aussieht. Zum Schluss durften wir noch ein scharfes äthiopisches Gewürz probieren.

Ab diesem Moment haben wir gedacht: "Denen müssen wir helfen!"
Wir überlegten uns, wie wir helfen könnten. Einige Schüler machten den Vorschlag, Waffeln zu backen wie im letzten Jahr.



 

  

Am Montag, den 13. Dezember, bereiteten wir alles für den Waffelbacktag vor. Wir stellten die Stühle in unserem Klassenzimmer zu Gruppen zusammen und deckten unsere Gruppentische mit Zeitungen ab. Mit vier Kabeltrommeln holten wir uns Strom aus dem Lehrerzimmer, aus dem Werkraum, aus dem Computerraum und sogar aus dem Kindergarten, damit uns nicht wieder wie im letzten Jahr ständig die Sicherungen herausfliegen. Schließlich schleppten wir wir noch Tische und Stühle aus dem Religionszimmer für den Verkauf ins Erdgeschoss

Am Dienstag, den 14. Dezember, probierten wir morgens gleich aus, ob es mit dem Strom klappt, und hängten Plakate auf. Um 8:30 Uhr fingen wir dann an, die ersten Waffeln zu backen. Zwei Mütter, Frau Dittmeier und Frau Thurn, waren dabei und gaben uns gute Ratschläge. Viel mussten sie uns aber nicht helfen, schließlich hatten wir ja letztes Jahr schon Erfahrungen gemacht.
 

Um 9:00 Uhr waren acht Schüler zum Verkauf bereit.

 
Jetzt ging es richtig los! Zunächst stürmten die Zweitklässler herbei, einige Minuten später die Erstklässler und dann die Drittklässler.
Ja, die erste, die zweite und die dritten Klassen bekamen wir noch satt.
Aber bei der vierten Klasse ging uns langsam der Teig aus. Sie konnten sich nicht vier, fünf oder gar sechs Waffeln holen, wie die Kleinen. Das nächste mal werden wir mehr Teig vorbereiten - versprochen!
Dann zum Ende der Pause waren wir ausverkauft.
Die Zeit war wie im Flug vergangen und wir mussten jetzt noch aufräumen. Aber das war kein Problem für uns: Wir rollten unsere Kabel zusammen, säuberten die Tische und stellten sie wieder so hin, wie sie vorher gestanden waren. Als wir das geschafft hatten, hatten Frau Thurn und Frau Dittmeier unsere dreckigen Schüsseln schon gespült. Das war wirklich sehr nett von ihnen.
Zwei Schüler machten Kassensturz:
189,18 €
war der Betrag, den wir als Unterstützung für den Bau der Schule in Bisidimo zusammenbekommen hatten.
Wir sind sicher, dass das Bisidimo-Projekt an unserer Schule weitergeht:
Der Elternbeirat möchte z.B. im Januar ein Schulfrühstück veranstalten, auch der Erlös dieser Aktion soll gespendet werden.
Wir Sechstklässler sind auch schon sehr gespannt, was die anderen Klassen sich einfallen lassen werden!!
Uns jedenfalls hat es großen Spaß gemacht!
Damit ihr auch wisst, wozu das Geld dient - Hier sind einige ganz aktuelle Bilder aus Bisidimo.
Ihr seht, es wird eine einfache Schule und die Schüler und ihre Angehörigen packen kräftig beim Bau mit an.

 

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Im Spiegel der Presse 
Main-Post 15.12.2004 18:56
Bundespräsident lobt Arbeit der Würzburger Lepra-Hilfe
Main-Post 2.05.2004 18:09
I
m Osten Äthiopiens fing alles an
Bisidimo/Würzburg Seine liebe Not hatte das Sicherheitspersonal von Bundespräsident Horst Köhler bei dessen Besuch in Bisidimo. Auf seiner Afrika-Reise besuchte der Präsident die Stadt im Osten Äthiopiens. Immer wieder ging er auf die Menschen zu, schüttelte Hände und lachte, erzählte Ulrike Mann-Rösemeier von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) wenige Minuten nach dem Besuch, gegenüber dieser Zeitung. Die Leibwächter liefen ihm dauernd hinterher und hätten einen ganz schön stressigen Job gehabt.

Doch nicht nur der Präsident, auch die Menschen freuten sich über den gut einstündigen Besuch. "Sehr offen, sehr herzlich und mit einem unglaublichen Interesse habe er sich nach der Arbeit der Hilfsorganisation erkundigt und viele Gespräche geführt. "Sie können stolz sein auf die wertvolle Arbeit, die Sie leisten", sagte er zu Mann-Rösemeier. In Bisidimo begann 1958 mit dem Bau des Referenz-Hospitals für Lepra und Tuberkulose die Arbeit des DAHW, das seinen Sitz in Würzburg hat. Dem Hospital folgten verschiedene landwirtschaftliche Projekte, technische Werkstätten und eine Schule.

Um das Krankenhaus herum leben inzwischen rund 15 000 Menschen. Die meisten von ihnen sind ehemalige Erkrankte, die sich nicht mehr in ihre Dörfer zurück trauen. "Das Stigmaproblem besteht in manchen Gegenden nach wie vor", sagt Mann-Rösemeier. Davon konnte bei den Köhlers keine Rede sein: Er und seine Frau Eva sprachen lange mit zwei Patienten, die schlimme Entstellungen im Gesicht davongetragen haben. Einem Mann, dem die Hände von der Lepra verstümmelt wurden, schüttelte Köhler die Hand. Er unterhielt sich mit einem ehemaligen Erkrankten, der inzwischen orthopädische Schuhe für Leprapatienten fertigt. Beeindruckt zeigte sich der Bundespräsident von dem Willen der Menschen, trotz Behinderungen ein selbstständiges Leben zu führen.

Frauen bildeten das Rückgrat einer Familie, sie handelten vorausschauend und trügen Verantwortung, sagte er nach einem Gespräch mit einer Gruppe Frauen, die mit Hilfe eines Kleinkredits Gemüse anbauen und auf dem Markt von Harar verkaufen. Mit einem Teil ihres Gewinns beteiligen sie sich nun sogar am Bau der Highschool von Bisidimo.

"Fast alle Bewohner von Bisidimo waren auf den Beinen, um den Präsidenten zu sehen, zu winken und ihm zuzujubeln", berichtet Mann-Rösemeier am Telefon. Tausende Fähnchen und viele Tänze gab es bei dem "Riesenfreudenfest" zu sehen. Das Geschenk aus Bisidimo, ein traditionelles Kostüm des Oromo-Mannes mit Krummdolch, zog sich Köhler gleich über - bei 30 Grad Wärme.

Der Präsident der Region Oromia, Juneydi Sado, dankte für die seit vielen Jahren anhaltende Hilfe aus Deutschland. Es sei eine Ehre für die Menschen, dass die erste Auslandsreise Köhlers nach Afrika führe. Er bat um Unterstützung für den Bau eines Tiefbrunnens.

In Erinnerung bleiben wird Köhler sicherlich auch der Abschied von Bisidimo: Ein Junge rief ihm auf deutsch "Auf Wiedersehen" hinterher. Sofort drehte sich der Präsident um und fragte in die Menge, wer das gesagt habe. Das aber verstand dann niemand in Bisidimo.
 

 

Würzburg (fb) Es war weltweit das erste Projekt der Deutschen Lepra- und Tuberkulose-Hilfe (bis vor kurzem Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk) überhaupt: Vor über 46 Jahren entstand in Bisidimo, im Osten Äthiopiens, ein Lepra-Krankenhaus.

Der Bisidimo-River, der dem Hospital seinen Namen gab, ist bis auf ein kleines Rinnsal ausgetrocknet. Das Krankenhaus aber ist in einer medizinisch völlig unterversorgten Region weiter eine lebenswichtige Anlaufstation - heute als Allgemein-Krankenhaus, in dem Tuberkulose- und Malaria-Patienten die Statistik anführen. Selbst eine - von Würzburger Rotariern mitfinanzierte - Zahnklinik ist eingerichtet. Außerdem wurde ein Ausbildungszentrum aufgebaut, es wird Landwirtschaft betrieben.

Der Österreicher Carl Schwarzkopf hat mit großem persönlichen Einsatz das Projekt vorangetrieben. Von ihm stammt auch der Wegweiser im Zentrum von Bisidimo: 5540 Kilometer sind es von dort aus nach Würzburg, dem Herzen des DAHW.

 

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