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zurück zu "Unser neuer Pausehof"

 Wie unser neuer Pausehof entstand, berichten unsere Eltern:

(Kurzbeschreibung des Projekts mit Erfahrungsbericht)

 

Am Anfang war die Vision

  ...des Schulleiters Herr Ködel ein, zwei Bäume im Pausehof zum Auflockern zu pflanzen.

 

Es begann im Schuljahr 2000/2001. In der ersten Elternbeiratssitzung am 28.09.2000 brachte der Schulleiter, Herr Ködel seine Idee der Pausehofsanierung ein. Elternvertreter waren sofort dabei. Erste Verbesserungsvorschläge wurden bereits diskutiert, wie z.B.: neue Basketballkörbe müssen her, der Treppenaufgang im Außenbereich ausgebessert und die Weitsprunganlage sollten neu gestaltet werden. Dabei überlegten wir uns das weitere Vorgehen. Klar, es musste ein Plan erstellt werden. Hiermit war auch schon die Idee geboren, diesen der Öffentlichkeit an einem Tag der offenen Tür vorzustellen.

Als Grundlage für die Erstellung des Planes besichtigten Simon Englert (Bauzeichner) und Patrick Vogt (Gartenbauingenieur), die mit der Planung beauftragt wurden, erstmals den Pausehof. Mit Hilfe von Ralf Bendtfeldt wurden die Ausmaße festgestellt und Fotos gemacht. Am 29.11.2000 erstatteten sie Bericht über ihre Beobachtungen. Es war offensichtlich, dass sich im Laufe der Zeit an mehreren Stellen Gefahrenzonen gebildet hatten. Ein Beispiel waren die Absenkungen der Gullys, um die sich im Winter Glätte bildet. Die Außentreppe wurde mit defekten Stufen und ohne mittleren Handlauf kritisiert, der Bodenbelag insgesamt als gefährlich eingestuft und die Faserzementplatten auf dem Laubengang in Frage gestellt.

Als erste Schätzung der Gesamtkosten wurden 100 000 DM genannt, wobei die Gemeinde zu jenem Zeitpunkt bereit war 5000 - 10 000 DM zuzuschießen

Mit Enthusiasmus sammelte der Elternbeirat Ideen für die neue Pausehofgestaltung. Hüpfspiele sollen aufgezeichnet werden Eine Rutsche könnte in den Hang integriert werden, Manche Schüler bräuchten Ruhezonen mit Bänken. Am Treppenaufgang sollte eine schmalere Treppe her, der Belag müsste geändert werden; eine Idee war auch den Aufgang serpentinenförmig zu gestalten Tischtennisplatten wären prima Eine Sonnenuhr und eine Wasserspiel, angetrieben mit einer Photovoltaikanlage, könnten integriert werden

Von einer Wetterstation und einem Lehrpfad war auch die Rede

Aber es war uns auch klar, dass die Lehrer und auch die Schüler ihre Wünsche und Ideen einbringen sollten. Als Ergebnis einer schulinternen Wunschliste kamen u.a. ein Volleyball und ein Fußballfeld, Tische, Federballplatz, Bäume, Begrünung und Blumen, Schaukel und Hüpf kästen hinzu.

Die Auswertung der Vorschläge erfolgte am 11.12. 2000 strukturiert nach den Bereichen Sport, Ruhe und Freifläche. Letztere durfte auf keinen Fall zu kurz kommen, denn die Kinder brauchen Platz zum Toben und Rennen. Es wurde vereinbart, dass der Plan bis Mitte Januar 2001 fertiggestellt werden sollte.

Der Tag der Offenen Tür sollte am 18.03.2001 stattfinden.

 

Auf was hatten wir uns da eingelassen!!!

Ganz schön viel Arbeit kam da auf uns Eltern zu!

 

In der nächsten Elternbeiratssitzung am 12.02.2001 berichtete Simon Englert von dem in der Zwischenzeit stattgefundenen Treffen mit Bürgermeister Lutz, wobei dieser den Vorentwurf des geplanten Pausehofes eingesehen hat. Eine Genehmigung für die Sanierungsmaßnahme für den Pausenhof ist nicht erforderlich, die Entscheidung trifft der Schulverband.

Bei dieser Sitzung am 12.02.2001 wurde auch die Kostenauflistung vorgestellt. Es ca. 300.000,-- DM Firmenleistungen gegenüber ca. 150.000,-- DM reinen Materialkosten errechnet worden. Somit könnten also die Hälfte durch Eigenleistung der Eltern eingespart werden.

Wir mussten nun die weitere Vorgehensweise festlegen. Da vom 17.07.24.07.2001 in Gräfendorf das Internationale Jugendmusikfestival stattfinden sollte und dafür der Pausenhof gebraucht würde, konnte die Sanierung erst anschließend beginnen. Konkret hieß das für uns, innerhalb der sieben Wochen Sommerferien musste das Ganze über die Bühne gegangen sein.

Am 07.03.2001 war es nun soweit. Simon Englert konnte uns den fertig gestellten Plan im Beisein von Bürgermeister Lutz und Schulleiter Herrn Ködel erläutern. Der Bürgermeister war im Prinzip mit unseren Planungen einverstanden. Er sagte zu, dass die Materialkosten vom Schulverband übernommen werden und generell Kosten bis ca. 90.000,--DM finanzierbar seien.

In der Zwischenzeit liefen die Vorbereitungen für den Tag der Offenen Tür auf Hochtouren. Arbeiten und Zuständigkeiten wurden verteilt und bestimmten unsere Elternbeiratssitzungen. Der Plan wurde aufgehängt und Helferlisten für die praktischen Arbeiten bei der Sanierung ausgelegt. Dieser Tag war ein großer Erfolg, nicht zuletzt auch für den Pausenhof. Nach Abzug aller Kosten und unter Einbezug der Spenden, zu denen wir zugunsten des Pausenhofes aufgerufen hatten, konnten wir einen Reingewinn von beinahe 2.000,--DM verbuchen. Ohne die vielen fleißigen Hände etlicher Eltern wäre dies nicht möglich gewesen.

Nach diesem Fest hatten wir alle etwas Erholung nötig, so dass die nächste Elternbeiratssitzung erst am 20.06.2001 stattfand.

In der Folgezeit berichtete die Presse immer wieder von unseren Vorhaben und Plänen.

Jetzt bestimmte nur noch der Pausenhof unser Denken und unser Engagement. Wir überlegten, dass wir auch die örtlichen Vereine mit einbeziehen könnten. Für den 29.06.2001 wurden sie zu einem Treffen eingeladen. Mit dem Bürgermeister wurde ein Termin für den 03.07.2001 vereinbart, für die Allgemeinheit für den 18.07.2001. Alle Firmen in und um Gräfendorf wurden aufgerufen sich mit Geld­oder Sachspenden zu beteiligen. In zwei Arbeitsgruppen entwarfen wir die erforderlichen Anschreiben und planten die Arbeitseinsätze von Maschinen und Helfern.

Jetzt war es schon beinahe Juli und die Zeit schien uns davonzulaufen. Wir trafen uns am 29.06.2001 mit Vertretern der Ortsvereine.

Beim Treffen am 03.07.2001 bewilligte der Schulverband eine Kostenübernahme von 80.000,--  DM, mit Fragezeichen eventuell auch 90.000,--DM. Für die Materialkosten von 120.000,-- DM müssten dann also noch 30.000,-- bis 40.000,­-DM aufgetrieben werden. Es wurde festgelegt, dass die unterste Treppe erst im Rahmen der Turnhallensanierung erneuert wird und die Bepflanzung im Herbst erfolgen solle. Tischtennisplatten und Kletterturm wurden ebenso zurückgestellt.

Beim Treffen am 18.07.2001 erläuterte Simon Englert den etwa 20 anwesenden Eltern den Ablauf der Sanierung. Als Bauleiter wurde Udo Henning von der Gemeinde freigestellt und war neben Rosita Hoffmann, Wolfgang Köhler und Simon Englert Hauptansprechpartner. Alle geworbenen Helfer waren versichert und für Verpflegung war gesorgt.

Und wie war dann eine Schlagzeile im "Main-Echo" vom 20.07.2001:

"Am zweiten Ferientag rollen die Bagger an."

Es war soweit. Am 26.07. konnten teilweise noch brauchbare Betonplatten kostenlos von den Gräfendorf er Bürgern abgeholt werden, bevor am 27.07.2001 die Bagger anrollten.

Tatkräftig packten die mobilisierten Helfer in den folgenden sieben Wochen ‑überwiegend nach Feierabend an Freitagen und Samstagen  - an.

Sie schufteten und schwitzten. Das war schon eine Glanzleistung, alle Helfer zu mobilisieren und zu koordinieren. Hut ab vor Rosita Hoffmann, der Elternbeiratsvorsitzenden, und Wolfgang Köhler. Wie sie das hinbekommen haben! Aus das Brotzeitteam hatte alle Hände voll zu tun, für das leibliche Wohl zu sorgen.

Dank der Hilfe vieler fleißiger Hände konnten die Hauptarbeiten am Pausenhof rechtzeitig mit dem letzten Arbeitseinsatz am 15.09.2001 innerhalb des gesteckten Zeitraums abgeschlossen werden. Bis dahin wurden ca. 2500 Arbeitsstunden von freiwilligen Helfern und Helferinnen geleistet.

Im September 2001 wurde die komplette Anlage neu bepflanzt. Im März wurde eine Tischtennisplatte aufgestellt. Weiterhin sollen bis zur offiziellen Einweihung am 16.06.2002 ein Kletter-Spielgerät und Basketballkörbe installiert werden.

Der vom Schulverband aufgestellte Kostenrahmen konnte weitest gehendes eingehalten werden, nicht zuletzt auch wegen der Sponsorengelder von über 10.000 DM. Somit war trotz eingeschränkter Mittel von unserer Seite aus ein voller Erfolg, wie das Ergebnis beweist. Damit wollen wir ein Zeichen setzen und beweisen, dass solche Maßnahmen nicht an fehlenden Geldern scheitern müssen. Für uns war es eine Herausforderung überwiegend in Eigenleistung den Pausehof attraktiver zu

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