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         Projekt  "Neuer Pausehof"        

 Elterngespräche an der Hauptschule in Gemünden sollen auch künftig regelmäßig in größeren Abständen stattfinden, die Themen wurden und werden dabei von den Eltern selbst vorgegeben. Das nächste Mal soll es um das schwierige Thema „Pubertät“ gehen, vermutlich im Mai. Themen bisher: "Warum Grenzen setzen so schwer, aber wichtig ist."
und
"Eltern und Lehrer ziehen gemeinsam an einem Strang."

Umfrage:
"Was halten die Eltern
von der Hauptschule Gemünden?
"

Elternbeirat und Klassenelternsprecher

 

Elternbeirat der Volksschule Gräfendorf 2010/2011

 

Klassenelternsprecherin

Stellvertreterin

1. Klasse:

Heike Koberstein

Manuela Preissler

Blumenstraße 25

Neutzenbrunn 9a

97782 Weickersgrüben

97737 Gemünden

09357-992072

09351-992044

2. Klasse:

Bianca Meder

Rita Kühne

Gartenstraße 6

Kirchweg 5

97782 Gräfendorf

97782 Gräfendorf

09357-909142

09357-609

3. Klasse:

Sandra Beck

Bianca Meder

Am Scharfritz 9

Gartenstraße 6

97782 Gräfendorf

97782 Gräfendorf

09357-992129

09357-909142

4. Klasse:

Katrin Roloff

Barbara Vogt

Hauptstraße 14

Sonnenstraße 13

97782 Gräfendorf

97782 Gräfendorf

09357-9090286

09357-992245

1.Elternbeiratsvorsitzende:     

Katrin Roloff,

Hauptstr.14
97782 Gräfendorf,
Tel. 09357-9090286

Stellvertreterin:

Heike Koberstein,

 

Blumenstraße 25
97782 Weickersgrüben, 09357-992072

Schriftführerin:

Sandra Beck,

Am Scharfritz 9
97782Gräfendorf, 09357-992129

Kasse:

Bianca Meder,

Gartenstr. 6
97782 Gräfendorf,
Tel. 09357-909142

 

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Warum Grenzen setzen so schwer, aber wichtig ist

Elterngespräche zu Erziehungsfragen

 

 
  

 

 
 Bereits zum zweiten Mal bot die Hauptschule Gemünden im Rahmen des Time-out (Gesprächs- und Beratungsangebot der Schule) offene Elterngespräche zu wichtigen Erziehungsfragen an. Diesmal kamen insgesamt 61 Eltern, um sich in gemütlicher Atmosphäre über das wichtige Thema „Grenzen setzen“ auszutauschen und Impulse für die alltägliche Erziehungsarbeit mit nach Hause zu nehmen. Es hat sich bewährt, sowohl eine Morgen- als auch eine Abendveranstaltung anzubieten, sodass möglichst alle interessierten Eltern teilnehmen können.

 

Für das leibliche Wohl sorgte wiederum die Klasse 9c, die im Sinne einer „Schülerfirma“ eigenständig die Versorgung der Eltern organisierte, vom Planen, Einkaufen, Zubereiten und Servieren der Speisen und Getränke (morgens Kaffee und Kuchen, abends Getränke und kleine Snacks) bis Dekorieren des Raumes, sodass die Gäste sich von Anfang an wohlfühlen und die entsprechende Gesprächsatmosphäre vorfinden konnten. Denn darum geht es bei den Elterngesprächen: Keine Vorträge und Belehrungen, sondern ein zur Ruhekommen, Nachdenken und Austausch über wichtige Erziehungsziele und -probleme, die letztlich alle (auch die Lehrerinnen und Lehrer!) bei deren Umsetzung plagen. „Es hat mir gut getan zu erleben, dass nicht nur ich, sondern eigentlich alle Anwesenden hier mit denselben Problemen zu kämpfen haben“, äußerten denn auch einige Teilnehmer am Ende der Gespräche.
 

 
  
   
 
Wo und wann aber muss/sollte ich meinem Kind Grenzen setzen, warum brauchen Kinder Grenzen und warum fällt es uns eigentlich so schwer, dies zu tun? Wie habe ich selbst als Kind Grenzen erfahren, wo haben diese Erfahrungen mir geholfen, wo haben sie mich verletzt, was haben sie letztlich bewirkt und was kann ich daraus für die Erziehung meiner Kinder heute lernen? Wie sollte ich also Grenzen „verabreichen“, dass ich möglichst viel positive Wirkung und Einsicht bei meinem Kind erreiche?
 

Diesen und ähnlichen Fragen stellten sich die Gesprächsteilnehmer. Im Verlauf der Auseinandersetzung, die von Karin Auth (Betreuungslehrerin des Time out) moderiert wurde, wurde immer deutlicher, dass Kinder durch Riten, Regeln und Grenzen, d.h. ein klares, eindeutiges „Nein“ bei entsprechenden Verletzungen, nicht nur Orientierung und Sicherheit (Was ist „richtig oder falsch“?), Schutz (Was ist „gefährlich oder ungefährlich“?) und Geborgenheit erfahren, sondern durch die Auseinandersetzung mit ihnen auch die für die Entwicklung des Selbstwertgefühls unersetzliche Erfahrung der Wertschätzung. Gleichzeitig bewirkt ein klares „Nein“ im ersten Moment auch Zorn, Wut, Enttäuschung, ermöglicht aber neben der Entwicklung von Frustrationstoleranz oft auch erst die eigene Auseinandersetzung und Kreativität, eigene oder andere Lösungen zu entwickeln, Warten zu lernen usw. Gerade aber diese Erfahrungen gehören zum Leben und sollten wir unseren Kindern „gutmeinend“ nicht ersparen, damit sie damit umgehen lernen.
 

Letztlich nämlich geht es genau darum, zu lernen, wie Leben geht, zu spüren, wo ich andere verletze oder an meine Grenzen stoße, mit „Niederlagen“ umzugehen, letztlich andere zu respektieren. Gleichzeitig müssen aber auch Eltern gerade in der Pubertät ihrer Kinder lernen, deren Grenzen zu respektieren, wenn diese z.B. nicht mehr alles erzählen oder die Freizeit lieber mit anderen verbringen wollen. Hier die Balance zu finden, wo ich Nein sagen muss und wo ich mir selbst Grenzen setzen muss, ist keine leichte Aufgabe. In Gruppen erarbeiteten die Eltern abschließend „Handlungsanleitungen“, wann und wie das „Nein“ dann „verabreicht“ werden muss, um möglichst viel Wirkung und Einsicht bei den Kindern zu erzielen. Dabei waren sich fast alle einig, dass ein klarer Standpunkt, die Auseinandersetzung mit den Kindern, aber auch Konsequenz bei der Durchsetzung entscheidende Kriterien sind, um den Kindern die Orientierung zu geben, die sie für´s Leben brauchen und die ihnen schließlich helfen, auch anderen die Grenzen zu setzen, wenn sie selbst verletzt oder bedrängt werden. Denn eigene Grenzen spüren und anerkennen, „Nein-sagen-können“ zu sich und anderen bleibt ein lebenslanges Thema, auch von uns Erwachsenen, sei es in der Partnerbeziehung, im Bekanntenkreis, in der Arbeitswelt, im Umgang mit Konsummitteln – die Grundlagen dafür aber werden in der Erziehung gesetzt, wir Erwachsenen wirken als wichtige Vorbilder. Darum ist Grenzen setzen so wichtig für unsere Kinder.


 
 
Ausblick: Elterngespräche sollen auch künftig regelmäßig in größeren Abständen stattfinden, die Themen wurden und werden dabei von den Eltern selbst vorgegeben. Das nächste Mal soll es um das schwierige Thema „Pubertät“ gehen, vermutlich im Mai. Zuvor aber findet, wie bereits angekündigt, ein Vortragsabend statt zu einer weiteren wichtigen Problematik, nämlich dem „Umgang mit voraggressivem und aggressivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen“ am Montag, dem 8. März, um 19.30h in der Aula der Hauptschule Gemünden. Dafür konnte der bekannte Fachmann und Buchautor Werner Gratzer aus Regensburg gewonnen werden. Zu diesem Abend sind alle Interessenten herzlich eingeladen.
 

Karin Auth
 


 
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Und das meinten Eltern dazu
 
    

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"Eltern und Lehrer ziehen gemeinsam an einem Strang"

 

 
  Eltern und Lehrer ziehen an einem Strang- Umgang mit verhaltensschwierigen Kindern und Jugendlichen“. Dies war das Thema eines Vortrages am Montagabend, 8. März, in der Aula der Hauptschule Gemünden. Dazu eingeladen hatte der Elternbeirat der Hauptschule- und gut hundert Interessierte waren gekommen.
Der Referent des Abends, Werner Gratzer, ist Rektor einer großen Regensburger Hauptschule, Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg, Buchautor und in der Lehrerfortbildung tätig. Am Nachmittag hatte Gratzer, ebenfalls in der Aula der Hauptschule, bereits vor etwa 60 Lehrkräften aus Grund-, Haupt- und Förderschulen des Kreises Main-Spessart referiert. Das Thema: „Lehrer motivieren Schüler- und wer motiviert die Lehrer?
 
 Mit griffigen, anschaulichen Beispielen fesselte der Referent zwei Stunden lang seine Zuhörer und konnte so mühelos seine pädagogischen Inhalte „an den Mann und die Frau bringen“
.„Eine intakte Familie ist die beste Vorbeugung gegen aggressives Handeln“. Mit dieser These unterstrich er die Bedeutung des erziehlichen Lernens am Vorbild und appellierte er an die Eltern,sich ihrer erziehliche Verpflichtung bewusst zu sein.
Wenn nach neuesten Erkenntnissen in Ballungsräumen etwa 50 Prozent der Familien zerbrächen, bleibe dies natürlich nicht ohne Folgen für die Kinder.Weitere Ursachen für die Entstehung und Verstärkung von aggressivem Verhalten seien zu suchen in der egozentrischen Denkweise unserer Gesellschaft, dem hohen und oft unkontrollierten Medienkonsum von Kindern, in der zunehmenden Werteverschiebung und zunehmend schwierigen Verhältnissen im schulischen Bereich.
 

 

 
 Gratzer, selbst Übungsleiter im Handball, unterstrich die Bedeutung von Sportvereinen aller Art für das soziale Lernen von Kindern und Jugendlichen und warnte die Eltern davor, ihr Kind durch zu hohe Erwartungen oder eine falsche Schullaufbahn zu überfordern.
Im Bereich Schule betonte er, wie wichtig ein offener Umgang von Schülern, Eltern und Lehrkräften miteinander für eine effektive Erziehung sei. „Geraten die Beziehungen zwischen ihnen aus dem Gleichgewicht, kommt es unweigerlich zu Spannungen.“
Im weiteren Verlauf des Abends ging der Referent auf die besonders problematische Altersphase der Vorpubertät ein, wenn der Eltern-Kind-Dialog immer schwieriger wird, aber trotzdem unbedingt aufrecht erhalten werden muss. Er empfahl den Eltern, wenn das Gespräch nicht mehr möglich sei, es einmal mit einem schriftlichen Meinungsaustausch zu versuchen. Im schulischen Bereich hätte sich bei scheinbar nicht mehr „erreichbaren“ Schülern der „Verstärkervertrag“ bewährt, in dem konkrete Verhaltensziele mit einer Belohnung gekoppelt seien.
 
 
 Während der Referent seine Informationen gerne und erfolgreich in humorige Beispiele „verpackte“, brachte er am Ende seiner Ausführungen seine Zuhörer in eine fast meditative Stimmung. Zu leiser Hintergrundmusik präsentierte er schlagwortartig eine Reihe teils provokativer Thesen, wie „Erziehung, das ist das Einfachste auf der Welt- mit erzogenen Eltern“ und entließ sie mit abschließenden ermutigenden Ratschlägen, wie „Nicht nur Ihre sind so!“ Seine Ausführungen fasste er zusammen in dem Satz: “Jedes Kind, das Probleme macht, hat Probleme.“
 

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